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Super Training in Argentinien - aber es gibt noch viel zu tun!


Hallo, meine Fans

Seit letztem Montag Abend bin ich wieder zu Hause bei Frau und Kindern. Es war ein langer, intensiver, aber auch schöner Monat in Südamerika.

Wie gesagt, begann unser Training in Las Leñas eigentlich beispielhaft. Die Piste war von Anfang an schon in einem tollen Zustand, und sie entwickelte sich mit jedem Tag immer besser.

Auch mir persönlich ging es ähnlich. Nach einem verhaltenen Start auch auf der Abfahrt, lief es mir von Tag zu Tag besser. Ich fand das Vertrauen in mich und mein Material immer besser.

In der Mitte von unserem Kurs musste wir dann aber zwei Tage pausieren. Es fiel Neuschnee, und wir mussten die Piste frisch präparieren. Es ist allemal noch interessant zu sehen, wie das ganze Team bei der Pistenpräparation mithilft. Nachdem die Pistenbullys ihren Job erledigt hatten, setzten die Trainer den Kurs. Wir Fahrer kamen nun als Rutscher zum Einsatz und halfen so, die Piste zu glätten oder den Neuschnee bis auf die harte Unterlage rauszuräumen. Das Interessante daran war, wie viele Meinungen es gibt, wie man am besten rutscht. Meistens so viele wie Leute am Berg stehen... Wichtig ist am Schluss einfach, dass alle etwa nach dem gleichen System arbeiten.

Danach konnten wir unser Training wieder planmässig weiterführen. Die Piste entwickelte sich sehr schnell wieder in einen guten Zustand.

Mit meinen Abfahrtsleistungen bin ich mässig zufrieden. Es gibt gute Ansätze, die Lust und Freude machen, es gibt aber auch noch Punkte, die ich ganz klar verbessern muss. Es ist wie so oft im Sommer, das Motto heisst dran bleiben und arbeiten. Dafür ist diese Jahreszeit auch geplant.

Das Super-G-Training kam dann wegen den Schneefällen etwas zu kurz. Diese Disziplin werden wir dann sicher auf den heimischen Gletschern viel trainieren. Was ich sicher auch noch brauche.

Alles in allem waren es wieder einmal super Trainingswochen in Südamerika. Ich komme mit vielen Erkenntnissen über das Skitraining nach Hause, aber sicher auch immer wieder mit überraschenden Erlebnissen mit den Einheimischen vor Ort. Ihre Einstellung zum Leben ist oftmals eine ganz andere als unsere. So schnell bringt die nichts aus der Ruhe.

Bis zum nächsten Mal
Euer Amba


Ambas Servicemann Wilhelm Breitenberger fährt
mit den warmen Kleidern ins Ziel.



Amba fliegt über den Sprung. Im Hintergrund das Hotel der Schweizer in Las Leñas.


Das Schweizer Team, das in den Anden trainierte.

9.9.2011 9:55 []

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