Ja, Beaver Creek ist dann doch nicht so gelaufen, wie ich
mir das erwünscht hätte. Die Abfahrt dauerte für mich nicht lange und schon
stand ich neben der Piste.
Wie ist es dazu gekommen?
Am Ende der langen Netzkurve war noch die kleine Welle.
Bei dieser Welle bin ich mit dem Aussenski hängen geblieben, zu weit gesprungen und konnte mich nur
noch knapp ins nächste Tor retten. Das ging dann noch weitere zwei Tore gut,
bis ich fast aufwärts hätte fahren müssen. Ende.
Nun sind wir bereits wieder in Val d’Isère. Während der Superkombination werde ich Riesenslalom trainieren .
Am Samstag bin ich dann beim Super-G am Start. Während dem Hangfahren wurde einem wieder
einmal klar, wie anspruchsvoll diese Piste ist. Sie präsentiert sich zwar nicht
mehr so eisig wie an der WM, ist aber immer noch etwas sehr Spezielles.
Nach
zwei Schwüngen auf Zug, ist man gezwungen, im Dritten das Tempo wieder zu
kontrollieren. Nicht gerade etwas, das ich liebe. Aber ich habe hier nichts zu
verlieren. Und wie heisst es so schön: Erstens kommt es anders und zweitens als
man denkt.