Ich hoffe, ihr hattet einen super Start ins neue Jahr.
Meinen Jahreswechsel verbrachte ich gemütlich im Kreise meiner Familie. Ich
habe das sehr genossen und Kraft für die kommenden Monate getankt. Es warten
wichtige Rennen auf mich. Im Januar die Klassiker Wengen und Kitzbühel. Im
Februar dann die Olympischen Spiele.
Doch zuerst noch zu den letzten Rennen im alten Jahr.
Angefangen mit dem Super-G in Gröden. Ein 14. Platz auf dieser Piste machte
mich nicht glücklich. In dieser Disziplin läuft es mir noch nicht nach Wunsch.
Da habe ich noch zu arbeiten. Dann die Abfahrt. Ein super 3. Platz. In der
Abfahrt der erste Podestplatz seit fast 5 Jahren. Das war mir gar nicht
bewusst. Die Freude war natürlich riesig. Obwohl ich gestehen muss, dass in
diesem Rennen ohne einen Fahrfehler noch mehr drin gelegen wäre.
Dann zwischen Weihnachten und Neujahr die Abfahrt in Bormio.
Ich reiste mit einem grossen Selbstvertrauen an. In der Abfahrt stimmt alles.
Doch dann hatte ich schon im Training grosse Mühe mit der Piste. Und auch im
Rennen lief es nicht besser. Schon weit oben machte ich einen groben
Fahrfehler. Die weitere Fahrt hatte dann eher Trainingscharakter. Natürlich ist
es schade, wenn man ein Rennen so verpatzt, aber gross aus der Ruhe lasse ich
mich deswegen nicht bringen.
Nach Neujahr sind wir nach Hinterreit eingerückt. Das liegt
in Österreich in der Nähe von Seefeld. Hier trainieren wir Riesenslalom und, für
mich wichtig, Super-G. Ich hoffe, dass mir dieses Training hilft, im Super-G
den richtigen Schliff zu bekommen.
Das nächste Rennen ist Wengen. Ich freue mich sehr auf diese
Abfahrt vor dem eigenen Publikum!